Weiterempfehlungen von Webinhalten per E-Mail

von Jennifer Jähn

Die Methoden von Webseitenbetreibern, Ihre Inhalte einem größeren Kreis von Adressaten zu unterbreiten und somit wiederrum die Aufmerksamkeit auf Ihre Webauftritte zu erhöhen, sind vielfältig. Eine bekannte und bewährte Möglichkeit stellt die Einbettung von Schaltflächen dar, mit deren Hilfe auf andere Inhalte verwiesen wird. Dies nutzen vor allem soziale Netzwerke. Aus datenschutzrechtlicher Sicht gestaltet sich die Einbettung derartiger Schaltflächen aufgrund der damit erhobenen Daten über den User jedoch nicht unproblematisch. Es gilt daher gewisse Schutzmechanismen bzw. Vorkehrungen zu treffen, um rechtskonform zu handeln (etabliert haben sich die „Zwei Klick Lösung“ oder der „Shariff Button“).

Wie sieht es aber aus, wenn der Webseitenbetreiber lieber auf eine „klassischere Lösung“ zurückgreift und seine Inhalte den Usern per E-Mail näherbringen möchte?

Empfehlungen per E-Mail – wann zulässig?

Die Empfehlung eines Webinhaltes stellt unkritisch Werbung dar, sodass es vor der Versendung einer E-Mail der Einwilligung des Adressaten bedarf (vgl. § 7 Absatz 1, 2 UWG). Hat der Webseitenbetreibe keine Einwilligungserklärung des Users, ist der Grad zur unerlaubten Werbung und der damit einhergehenden Gefahr einer Abmahnung schnell erreicht – Daher ist Vorsicht geboten.

Mit folgenden Wegen kann der Webseitenbetreiber eine Abmahngefahr jedoch umgehen:

  1. Der Webseitenbetreiber versendet die E-Mail nicht unaufgefordert, sondern tritt, nachdem der Empfänger den Empfehlungstext eigenmächtig gewählt hat (auch durch Anklicken einer Vorauswahl möglich), lediglich als Überbringer dieser Nachricht auf ...
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