Keine Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen

Der Jahresbeginn heißt auch das alte Jahr abzuschließen. Für die Sozialversicherung bedeutet es, die Jahresmeldungen an die Minijob-Zentrale für die geringfügig Beschäftigten zu versenden. Doch hier gibt es in diesem Jahr eine Neuerung bei den kurzfristigen Aushilfen.

Keine Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen mehr

Mit dem 6. SGB IV-Änderungsgesetz hat der Gesetzgeber endlich den unsinnigen Zustand der DEÜV-Jahresmeldungen (Abgabegrund „50“) für kurzfristig Beschäftigte mit dem Personengruppenschlüssel „110“ beendet. Es gibt nun keine Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen mehr mit dem Abgabegrund „50“, wenn Sie die Aushilfen über den Jahreswechsel 2016/2017 hinaus beschäftigen.

Der Hintergrund für die Abschaffung der Jahresmeldungen liegt darin, dass die Jahresmeldungen für die kurzfristigen Aushilfen vor einigen Jahren eingeführt worden sind, um die Daten zur Unfallversicherung für die Aushilfen zu melden. Bis 2015 waren die Unfallversicherungsdaten nämlich noch Teil der Sozialversicherungsmeldungen.

Dies führte schon immer bei den kurzfristigen Aushilfen in den Entgeltmeldungen dazu, dass als Meldeentgelt zur Sozialversicherung 0 € für die kurzfristigen in den Jahresmeldungen übermittelt wurde. Nur für die Unfallversicherung wurde das (unfallversicherungspflichtige) Entgelt in dem entsprechenden Datenbaustein mit einem Wert gemeldet.

Seit 2016 mussten Sie bereits extra Unfallversicherungs-Jahresmeldungen (UV-Jahresmeldungen) mit dem Abgabegrund „92“ für das Jahr 2015 erstellen. In diesen UV-Jahresmeldungen sind die unfallversicherungspflichtigen Entgelte der kurzfristigen Aushilfen enthalten, so dass die Sozialversicherungs-Jahresmeldung für kurzfristige Aushilfen letztlich überflüssig geworden ist. Genau daher hat der Gesetzgeber jetzt reagiert und die Sozialversicherungs-Jahresmeldungen für kurzfristige Aushilfen mit dem Personengruppenschlüssel „110“ abgeschafft ...

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