Bootlegs verkaufen? Könnte teuer werden….

von Kathrin Berger

Bootlegs verkaufen? Könnte teuer werden….

In meiner Jugend, man kopierte Platten noch auf Kassetten, war ich großer Michael Jackson-Fan. Neben T-Shirts, Postern und anderen Devotionalien waren für mich damals sogar unscharfe Videoaufnahmen von Konzerten oder Live-Mitschnitte in grauenhafter Qualität – natürlich alle nicht offiziell veröffentlicht – interessant.

Die Qualität von illegalen Mitschnitten in Bild und Ton ist heute natürlich dank der digitalen Aufnahmemöglichkeiten viel besser. Ob Bootlegs deshalb heute auch beliebter sind, weiß ich nicht. Allerdings kann ich in jedem Fall davon abraten, entsprechende Aufnahmen zu verkaufen. Auch als Privatperson ist begeht man dadurch eine Urheberrechtsverletzung und muss die Anwaltskosten einer Abmahnung bezahlen (AG Köln, Urt. V. 20.10.2014, 125 C 75/14).

Eine Entscheidung zur Haftung des gewerblichen Verkäufers von Bootlegs hat das AG Hamburg (Urt. v. 18.02.2016,) vergangenes Jahr getroffen. Es ging um Bootlegs (jeweils eine DVD und eine LP) eines Eric Clapton Konzerts (mit Band) in Kalifornien, die über Amazon angeboten worden waren ...

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