Sicherheiten (VIV) – Sicherheiten für den Auftragnehmer – Export-Kreditversicherungen (1)

In diesem und dem nachfolgenden Artikel (Sicherheiten (X)) soll es in erster Linie um die Export-Kreditversicherungen gehen. Einer allgemeinen Einleitung folgt in diesem Teil zunächst die Darstellung der Lieferantenkreditdeckung (Export Credit Insurance Policy).

In vielen Industrie und Schwellenländern sind Export-Kreditversicherungen weltweit etabliert. Es handelt sich dabei ganz grundsätzlich um die staatliche Absicherung von Lieferantenkrediten im Exportgeschäft und Deckungen für Finanzkredite sowie eine Reihe von besonderen Versicherungen (beispielsweise eine „bond insurance policy“). Export Credit Agencies werden oftmals auch als „EXIM-Banks“ bezeichnet – ihre Bedingungen und Programme variieren beträchtlich und es sollte in jedem Einzelfall bezogen auf das jeweilige Projekt und den Sitz des Anlagenbauers und des Kunden festgestellt werden, welche spezifischen Bedingungen gelten.

In Deutschland ist es in aller Regel so, dass die Export-Kreditversicherung im Auftrag des Bundes, vertreten durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durch ein Konsortium bestehend aus Euler Hermes Deutschland AG (Euler Hermes) und der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC), als Mandatare abgewickelt wird.

Lieferantenkreditierung (Export Credit Insurance Policy)

Es ist die Hauptaufgabe der weltweit verbreiteten Export-Kreditversicherung, das Risiko des Exporteurs, keine Zahlung seines ausländischen Kunden zu erhalten und zwar aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen, abzudecken ...

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