Legalisation und Haager Apostille: LAGeSo verschärft Anforderungen im Approbationsverfahren

Legalisation und Haager Apostille: neue Anforderungen für Approbationserteilung

Im Verfahren zur Erteilung der Approbation als Arzt oder Zahnarzt sind bei ausländischen Abschlüssen die Zeugnisse in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Bislang akzeptierten die Behörden die Dokumente in dieser Form weitgehend. Seit Januar 2017 hat das LAGeSo in Berlin jedoch die Verwaltungspraxis verändert. Die Echtheit der Urkunden ist durch die Haager Apostille bzw. die Legalisation durch eine deutsche Auslandsvertretung zu belegen.

Dies ist nunmehr auch dem aktualisierten Merkblatt des LAGeSo zu entnehmen, das von der Internetseite der Behörde heruntergeladen werden kann. Das LAGeSo verweist insoweit auch auf ein entsprechendes Informationsblatt des Auswärtigen Amtes.

Erfordernis der Legalisation schafft praktische Probleme für Antragsteller

Die Änderung der Verwaltungspraxis stellt Antragsteller vor neue praktische Probleme. Die Legalisation von Urkunden bedeutet einen erheblichen praktischen Mehraufwand. Wenn die ärztliche Tätigkeit in Deutschland geplant wird, sollte eine Legalisation der erforderlichen Urkunden bereits frühzeitig im Herkunftsland erfolgen. Ist der Antragsteller bereits in Deutschland, sieht er sich durch die neue Praxis mit größeren Problemen konfrontiert, denn zuständlich bleibt weiterhin die deutsche Auslandsvertretung im Drittstaat. In vielen Fällen führt dies zu einem Aufwand der kaum zu leisten ist ...

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