BGH: Die Zwangsversteigerung der Ehewohnung wird nicht deshalb eingestellt, weil das Wohl eines Pflegekindes gefährdet ist.

von Gerhard Kaßing

Die Eheleute waren rechtskräftig geschieden. Die Ehefrau lebte zusammen mit einer Schwerbehindertenpflege Tochter im ehelichen Anwesen. Der Ehemann beantragte die Zwangsversteigerung. Die Ehefrau wendete sich dagegen und beantragte nach § 180 II ZVG deren Einstellung, da durch die Versteigerung das Wohl der Schwerbehinderten Pflegetochter gefährdet sei.

Das Amtsgericht stellt die Zwangsversteigerung für zwei Jahre ein. Das Landgericht hebt die Einstellung auf, und dabei bleibt es auch im Rahmen der Beschwerde zum BGH ...

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