10 Typen von Anwälten

Wir haben bereits über 12 typische Mandanten berichtet. Doch auch unsere Reihen sind nicht frei von Klischees und Anwälten, die sich diesen Klischees entsprechend verhalten. Wir haben zwar alle individuelle Stärken und Schwächen, aber hin und wieder gibt es doch große Überschneidungen, wie wir beobachten konnten.

Der Begriff Advokat leitet sich aus dem lateinischen advocatus ab, was so viel wie Rechtsbeistand bedeutet. Auf welcher Silbe dieses Wortes die Betonung liegt, ist von Anwaltstyp zu Anwaltstyp aber unterschiedlich. Während sich manche als echter Beistand sehen, sind andere mehr auf das Recht bedacht. Wieder anderen ist ihr „Standing“ besonders wichtig.

Wir haben eine Übersicht der unterschiedlichen Anwaltstypen erstellt, mit der unsere Mandanten in der Welt der Rechtsberatung konfrontiert werden.

1) Der Stratege:
Wissenschaftliche Bezeichnung: Patronus tragicus

Verbreitung und Erkennungsmerkmal: Der Stratege tritt in freier Wildbahn oft neben dem Kämpfer (s.u.) auf. In dessen Beisein geht er mit seiner ruhigen besonnenen Art meist unter. Er verrät sich durch das Mitführen seiner To-Do-Liste.

Verhalten der Spezies:
Der Stratege möchte gewinnen. Während andere Anwälte ein Konzept haben, hat er einen Plan. Mit scharfem Verstand und brillanten Ideen zieht er in den Kampf. Die Arbeit des Strategen ist oft nicht sichtbar. Sie findet in stundenlangen Überlegungen vor einem leeren Blatt Papier statt. Der Stratege analysiert, plant und strukturiert, nur um wieder zu verwerfen.
Er schafft es, den Richter denken zu lassen, dieser habe eine autonome Entscheidung getroffen. Währenddessen legt er die Fäden aus der Hand ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK