Wenn die Kurse fallen: neues BMF-Schreiben zu Teilwertabschreibung von Wertpapieren

(c) BBH

Wenn die Kurse fallen, verliert das Aktiendepot an Wert, und das muss im Prinzip auch in der Steuerbilanz als Teilwertabschreibung zu Buche schlagen. Wie macht man das genau? Und was, wenn die Kurse anschließend wieder steigen?

Dazu hat unlängst das Bundesfinanzministerium (BMF) in einem Schreiben (Schr. v. 2.9.2016, Az. IV C 6 – S2171b/09/10002:002) Stellung genommen. Dabei geht es vor allem darum, wann eine „voraussichtlich dauernde Wertminderung“ bei Wertpapieren vorliegt. Von einer solchen ist bei börsennotierten, börsengehandelten und aktienindexbasierten Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens dann auszugehen, wenn der Börsenwert zum Bilanzstichtag unter denjenigen im Erwerbszeitpunkt gesunken ist und der Kursverlust die Bagatellgrenze von 5 Prozent der Notierung bei Erwerb überschreitet. Entgegen der bisher von der Verwaltung vertretenen Auffassung bleiben bis zum Tag der Bilanzaufstellung eintretende Kursänderungen unberücksichtigt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK