Was Steuerberater bei der Sanierungsberatung im Blick haben sollten

Steuerberater sind häufig die Ersten, die sehen, wenn ein Unternehmen in eine Krise gerät. Sie kennen das Unternehmen sowie dessen Zahlen genau und bringen mit ihrem betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Knowhow beste Voraussetzungen für die Sanierungsberatung mit. Dennoch schrecken viele Steuerberater vor diesem Schritt zurück. Stichwort: Beraterhaftung. Herausgegeben von Prof. Dr. Volker Römermann ist nun Anfang des Jahres das Sanierungshandbuch für Steuerberater im NWB-Verlag erschienen, das sich mit zahlreichen Beispielen, Checklisten und Praxistipps sehr praxisnah dem Thema widmet.„Bei der Sanierungsberatung und Begleitung des Sanierungsverfahrens haben Steuerberater die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten optimal einzusetzen und mit Daten zu arbeiten, mit denen sie sich bereits intensiv auseinandergesetzt haben. Unser Handbuch richtet sich an alle Steuerberater, die die Chancen, die in diesem Beratungsfeld liegen, erkannt haben und für ihre Kanzlei nutzen wollen.“ stellt Rechtsanwalt und Mitautor Martin Gehlen heraus.Gerade wegen ihrer Kenntnis der Sachverhalte stehen Steuerberater jedoch auch immer in der Pflicht, ihren Mandanten entsprechende Hinweise und Verhaltensempfehlungen an die Hand zu geben. Bei Unterlassung dieser Hinweispflichten machen Sie sich haftbar. Vor diesem Hintergrund und da der BGH seine ohnehin traditionell strenge Rechtsprechung zur Beraterhaftung in den letzten Jahren eher noch verschärft hat, widmet sich das Werk mit einem ausführlichen Kapitel den Risiken, die im Krisenmandat stecken ...Zum vollständigen Artikel


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