Rezension: Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch Band 2

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch Band 2

Münchener Kommentar, Strafgesetzbuch, Band 2 (§§ 38-79b StGB), 3. Auflage, C.H. Beck 2016

Von RAG Carsten Krumm, Dortmund

14 Bearbeiter haben diesen zweiten über 1600 Seiten dicken Band des Münchener Kommentars zum Strafgesetzbuch in nunmehr erschienener dritter Auflage geschultert. Der Band befasst sich mit den §§ 38-79b StGB und umfasst damit sämtliche Vorschriften, die grundlegend für das gesamte Strafrecht sind, aber eben auch solche, mit denen man sich in der Regel in Ausbildung und Praxis nicht gerne/intensiv genug befasst.

Allein der Umfang und der Preis eines solchen Einzelbandes machen klar, dass der Kommentar nicht mehr als tägliches Arbeitswerkzeug für die Handbibliothek ausgelegt ist. Wer als Jurist trotzdem das Glück hat, den gesamten Münchener Kommentar mit allen Bänden sein Eigen nennen zu können, wird aber sicher gerne zugreifen und hiermit arbeiten. Für die tägliche Sitzung oder eine kurze Recherche wird man natürlich eher den bekannten und auch zweifellos handlicheren Kommentar von Fischer oder vielleicht noch den Schönke/Schröder nutzen.

Die große Stärke des Münchener Kommentars ist eigentlich dort zu verorten, wo es darum geht zu erklären: Welche Strukturen gibt es? Aus welchen Erwägungen heraus existiert die Norm? Wie ist die in das Rechtssystem eingebettet? Welche Rechtsprechung ist zu der Norm ergangen? Welche weiterführende Literatur gibt es zu Einzelthemen?

Bei einer groben Durchsicht des Werkes ließen sich keine Kommentierungen finden, die inhaltlich, vom Umfang oder von der Darstellungstiefe negativ auffallen. Die Kommentierungen sind - dies liegt sicher auch an der mittlerweile 3. Aufl. - gut miteinander verzahnt durch Querverweise ...

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