Rezension: Charta der Grundrechte der Europäischen Union

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Jarass, Charta der Grundrechte der Europäischen Union, 3. Auflage, C.H. Beck 2016

Von Wirtschaftsjurist Christian Paul Starke, LL.M., Kreuztal

Der Kommentar zur Europäischen Grundrechtecharta von Hans D. Jarass erscheint in diesem Jahr bereits in der 3. Auflage. Er befindet sich auf dem Stand vom 01.05.2016. Die Charta stellt seit dem Vertrag von Lissabon neben EUV und AEUV die dritte Quelle des europäischen Primärrechts dar. Ihr kommt somit eine tragende Rolle im Europarecht zu, was sich z.B. auch an den Entscheidungen des EuGH zum Safe-Harbor-Abkommen mit den USA und der europäischen Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie klar ablesen lässt. Ihre Relevanz für den europäischen, aber auch nationalen Gesetzgeber und die dazugehörigen Verwaltungen kann also gar nicht überschätzt werden. Der Autor ist ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts und auf diesem auch als Professor an der Universität in Münster tätig. In seinen Publikationen befasst er sich dabei immer wieder mit der Entwicklung des Europarechts, seit 2005 insbesondere auch mit der europäischen Grundrechtecharta. Ihm kommt somit eine große Expertise auf dem behandelten Gebiet zu.

Das Buch kommt als Hardcover und ist somit sehr langlebig. Die Seiten sind griffig und lassen sich gut durchblättern. Das Werk umfasst insgesamt rund 550 Seiten Text und ist damit verhältnismäßig kurz gehalten. Hinzu kommt ein Sachverzeichnis im Umfang von 17 Seiten, welches das Auffinden der jeweils relevanten Ausführungen enorm erleichtert. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass im laufenden Text markante Suchbegriffe extra durch Fettdruck hervorgehoben sind ...

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