EU-Parlament nimmt Service von Billiglöhnern in Anspruch

EU-Parlament nimmt Service von Billiglöhnern in Anspruch von Prof. Dr. Markus Stoffels, veröffentlicht am 09.01.2017

Ein Bericht des Spiegels rückt das EU-Parlament in ein ungünstiges Licht. Es geht um die Arbeitsbedingungen der ca. 200 in Brüssel tätigen Servicekräfte. Diese sind zwar nicht beim EU-Parlament angestellt, sondern bei einem privaten Dienstleister. Hauptkunden sind aber die EU-Parlamentarier. Die betroffenen Mitarbeiter im Catering, Kellner und Barkeeper in den Brüsseler Parlamentsrestaurants verdienen nach Informationen des Spiegel oft weniger als 800 Euro im Monat, sodass sie auf Lohnersatzleistungen aus der belgischen Arbeitslosenversicherung angewiesen sind. Sie bekommen nur Lohn während der Brüsseler Sitzungswochen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK