Kündigung nach Trunkenheitsfahrt mit Renn-Quad

von Olaf Moegelin

Die Kndigung eines Autoverkufers, der mit 1,2 Promille erst nach einer Verfolgungsjagd durch die Polizei gestoppt werden konnte, wurde in der 1. Instanz besttigt. Auch mit der Berufung konnte er die Beendigung seines Arbeitsverhltnisses nicht abwenden.

Der Klger war seit dem Jahr 2007 bei einem Autohaus beschftigt, das Sportwagen verkauft. Er war zuletzt mit dem Verkauf von Lamborghini betraut. Der Klger fuhr in der Nacht vom 17. auf den 18.03.2016, obwohl er nicht im Besitz einer gltigen Fahrerlaubnis war und einen Blutalkoholgehalt von 1,2 Promille aufwies, mit einem Renn-Quad ber mehrere Kilometer durch die Innenstadt von Dsseldorf einem auf ihn zugelassenen Lamborghini hinterher. Beide Fahrzeuge waren mit berhhter Geschwindigkeit unterwegs und missachteten mehrere rote Ampeln. Nachdem die Polizei auf die Wagen aufmerksam geworden war, entkam der Lamborghini. Die Polizei verfolgte den Klger ber einige Kilometer, bis dem Renn-Quad das Benzin ausging. 2014 hatte der unter Alkoholeinfluss stehende Klger einen Audi S3 seines Arbeitgebers so stark beschdigt, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand sowie eine Straenbahnhaltestelle, eine Straenlaterne und ein Bauzaun beschdigt wurden. Wegen dieses Vorfalls war ihm die Fahrerlaubnis entzogen worden. 2009 hatte es einen weiteren Vorfall gegeben, bei dem der Klger ein Fahrzeug seines Arbeitgebers wegen zu schnellen Fahrens beschdigte.

Das beklagte Autohaus kndigte dem Klger am 24.03.2016 fristlos sowie hilfsweise fristgerecht. Die Arbeitgeberin meint, es sei ihr nicht zumutbar, den Klger nach dem letzten Vorfall, bei dem es sich um ein illegales Straenrennen gehandelt habe, weiter zu beschftigen ...

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