Rezension: Networking und Akquise für Rechtsanwälte

von Dr. Benjamin Krenberger


Eich, Networking und Akquise für Rechtsanwälte, 1. Auflage, C.H. Beck 2016


Von Rechtsanwältin Elisabeth Krohe, Dresden




Jeder weiß, dass Kommunikation das A und das O für Rechtsanwälte ist - müssen Sie doch das Gericht von den Argumenten des eigenen Mandanten und den Mandanten von den eigenen Fähigkeiten überzeugen. Mehr ist es doch nicht und jeder weiß doch, dass jeder Anwalt besonders sich selbst gern reden hört. Oder ist es etwa nicht so oder zumindest nicht so einfach?


Seit 2003 berät die Expertin für angewandte Rhetorik und strategische Kommunikation, Constanze Eich, Rechtsanwälte in internationalen und mittelständischen Wirtschaftskanzleien in ihrer internen und externen Kommunikation. Dabei wurde ihr klar, dass aktives Akquirieren und vernetzte Rechtsanwälte nicht nur in der Bevölkerung meist einen eher negativen Ruf haben, sondern auch im eigenen Stand. Daher vertrauen viele Rechtsanwälte in Sachen Akquise nur allzu gerne und solange wie möglich auf Mundpropaganda und hoffen, das diese, über Jahre hinweg, ausreichende Mandatierungen gewährleisten.


In Großkanzleien ist das Thema Akquise hauptsächlich den Partnern vorbehalten. Die Mandate werden von den Partnern akquiriert bzw. kommen durch die Reputation der Kanzlei ins Haus und werden dort an die Abteilungen verteilt. Eine aktive Karrieregestaltung eines Anwaltes, der möglicherweise selbst Partner werden will, sieht natürlich anders aus.


Hier nun möchte Eich ansetzen. In ihrem „Ratgeber“ möchte sie Rechtsanwälten dabei helfen, die Scheu vor Akquise und Networking abzulegen und Wege aufzeigen, wie durch gezielte Werbung, Selbstvermarktung und Vernetzung, die Arbeit der Anwälte verbessert und effektiviert werden kann ...

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