Hundebiss und Berufsgenossenschaft

Freitag, den 06. Januar 2017 um 14:41 Uhr Der 3. Senat des Hessischen Landessozialgerichts (LSG) hat mit Urteil vom 12. April 2016 entschieden (L 3 U 171/13), dass Personen, die aus Gefälligkeit kostenlos einen Hund aus dem Freundeskreis betreuen, regelmäßig nicht wie Beschäftigte tätig werden und daher bei Bissverletzungen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Eine mit Hunden vertraute Frau und spätere Klägerin war von einem langjährigen Bekannten darum gebeten worden, eine mehrwöchige Urlaubsbetreuung dessen Hundes zu übernehmen. Vereinbarungsgemäß sollte sie den Hund füttern, ausführen und ihn mit zu sich nach Hause nehmen. Leider kam es zu einem Zwischenfall. Während sie mit dem Hund in ihrer Wohnung spielte, sprang er ihr plötzlich ins Gesicht. Dabei erlitt sie schwere Bissverletzungen ...

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