Filesharing: AG Hannover - Bei Klageerweiterungen auf Angehörige muss der Vollbeweis der Täterschaft erbracht werden

von Jan Gerth

Die Firma M.I.C.M MIRCOM International Content Management & Consulting Ltd. hatte eine Mandantin des Kollegen Andreas Schwartmann wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung auf Zahlung von 1.151,80 EUR vor dem Amtsgericht Hannover verklagt.


Dessen Mandantin wurde als Anschlussinhaberin vorgeworfen, den Film “Dark Knight XXX” unerlaubt über eine Tauschbörse weiterverbreitet zu haben.


Die Anschlussinhaberin bestritt den Vorwurf und legte dar, dass außer ihr auch noch ihr Sohn und ihr Ehemann Zugriff auf den Internetanschluss hatten und diesen regelmäßig eigenständig nutzten.

Die Klägerin wurde vertreten durch die Kanzlei Negele, Zimmel, Greuter, Beller.


Zur mündlichen Verhandlung über die Klage erschien für die Gegenseite jedoch niemand, so dass die Klage mittels Versäumnisurteil abgewiesen wurde.


Dagegen wurde kein Einspruch eingelegt. Das Versäumnisurteil wurde also rechtskräftig ...

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