Alles Rund um die Smart Metering PKI

von Lars Meyer

Im Stromnetz kommunizieren zukünftig verschiedene Stellen miteinander, damit u.a. eine genauere Erfassung der Stromverbräuche möglich ist. Um die Authentizität und Vertraulichkeit bei der Kommunikation der einzelnen Teilnehmer zu sichern, wird eine Smart Metering Public Key Infrastruktur (SM-PKI) etabliert. Diese, eine sichere Kommunikation im Stromnetz erst ermöglichende Struktur, nimmt immer mehr Gestalt an.

In der Smart Metering Public Key Infrastruktur werden drei Hierarchiestufen unterschieden: Root-CA, Sub-CA und Endverbraucher (vgl. hier).

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fungiert in der Smart Metering Public-Key-Infrastructure als oberste Zertifizierungsstelle (Certification Authorits) – auch Root-CA genannt.

Neben der obersten Zertifizierungsstelle, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Certification Authority , haben mittlerweile auch die ersten Sub-CA die notwendigen Zertifizierungen abgeschlossen und können nun mit der Ausstellung von Zertifikaten für die SM-PKI beginnen. Die aktuelle Liste der Sub-CAs kann beim BSI eingesehen werden (siehe hier).

In einem vorherigen Beitrag wurde bereits das zu grundliegende Messstellenbetriebsgesetz im Detail vorstellt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die Rollen in der SM-PKI und die für diese Rollen geltenden Anforderungen kurz vorzustellen.

1. Die Certificate Policy der Smart Metering PKI

Ein entscheidendes Dokument in der der SM-PKI ist die Certificate Policy der Smart Metering PKI (SM-PKI-Policy). Die SM-PKI-Policy basiert auf den Vorgaben der Technischen Richtlinie 03109-4 und wird von der Root-CA der SM-PKI (siehe hier) administriert und veröffentlicht.

In der SM-PKI-Policy werden die Rollen definiert, die Teilnehmer der SM-PKI einnehmen können ...

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