Datenschutz bei Gesundheits-Apps und Wearables mangelhaft

Immer mehr Menschen nutzen beim Sport Fitness-Apps und die dazugehörigen „Wearables“, um ihre Leistungen besser nachvollziehen zu können. Damit diese Geräte und Apps jedoch überhaupt genutzt werden können, ist es nötig, persönliche Daten anzugeben. Was mit diesen Daten geschieht, ist für viele Nutzer dabei nur zweitrangig. Doch gerade hier ist Vorsicht geboten. Denn bei einer kürzlich durchgeführten Prüfaktion mehrere Datenschutzbehörden hat keines der getesteten Geräte die datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt.

Mittlerweile wird der Markt von Fitness- und Gesundheits-Apps regelrecht überschwemmt. Doch ganz egal, für welches Angebot sich der Nutzer schlussendlich entscheidet, eines haben sie alle gemeinsam: Zur Nutzung ist es erforderlich, persönliche Daten an den Hersteller zu übermitteln. Doch wie gut sind diese sensiblen Daten geschützt? Um diese Frage beantworten zu können, haben Datenschutzbehörden aus Bund und Ländern im Rahmen einer Prüfaktion stichprobenartig 16 Geräte und Apps von verschiedenen Anbietern bezüglich des Datenschutzes getestet.

An der Überprüfung waren die Datenschutzbehörden von Bayern und sechs weiteren Bundesländern, sowie die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff, beteiligt. Das Ergebnis der Prüfaktion wurde am 5. Dezember 2016 in einer Pressemitteilung der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) veröffentlicht: Keines der getesteten Geräte erfüllte umfassend die datenschutzrechtlichen Anforderungen.

Die erhobenen Daten

Einzelinformationen wie Körpergewicht, zurückgelegte Schritte oder Dauer des Schlafes erscheinen für sich betrachtet kaum aussagekräftig und somit datenschutzrechtlich wenig bedenklich ...

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