Trunkenheitssturz an der „Pinkelrinne“ kein Arbeitsunfall

von Thorsten Blaufelder

Jan 3

Mit dem Ende einer betrieblichen Veranstaltung endet auch der gesetzliche Unfallschutz. Arbeitnehmer, die anschließend noch in geselliger Runde beisammen bleiben, sind daher nicht mehr versichert, wie das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen in einem am Mittwoch, 28.12.2016, bekanntgegebenen Urteile betont (AZ: L 16/3 U 186/13).

Es wies damit einen Feuerwehrmann aus dem Niedersachsen ab. Im Mai 2009 hatte er an einem Wettkampf mehrerer befreundeter Ortsfeuerwehren teilgenommen. Nach der Siegerehrung waren zahlreiche Feuerwehrleute abgereist, andere blieben noch in geselliger Runde beisammen. Zur Entleerung der Blase war eine sogenannte Pinkelrinne eingerichtet, die nur durch Gebüsch und Sichtschutzwände vom restlichen Gelände abgegrenzt war.

Der Klagende Feuerwehrmann war dort gestürzt ...

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