Social Engineering – STRENG GEHEIM

von Peter Suhren

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind Prokurist eines Unternehmens und erhalten eine als vertraulich und wichtig gekennzeichnete Mail des Geschäftsführers:

Herr XY,
Sind Sie verfügbar?
Mit freundlichen Grüßen
Geschäftsführer

Auf Ihre Antwort, Sie seien am Arbeitsplatz, erhalten Sie die Mitteilung:

„Ich benötige Sie für eine vertrauenswürdige Transaktion, ein Finanzgeschäft. Kann ich mich auf Ihre Diskretion verlassen? (Wir können uns nur per E-Mail unterhalten)
Mit freundlichen Grüßen
Geschäftsführer“

Sie wundern sich zwar aber: „Natürlich kann er“, denken und schreiben Sie.

Daraufhin bekommen Sie eine dritte Mail. In dieser Mail schreibt der Geschäftsführer Sie mit „Sehr geehrter Herr XY“ an und berichtet über eine geplante streng geheime Unternehmensübernahme. Warum geheim und vertraulich? Weil „Insider-Informationnen“ (sic!) betroffen und auch Konkurrenten an der Übernahme interessiert seien. Sie mögen sich bitte (per Mail) mit einem Unternehmensberater, einer Anwaltskanzlei, in Verbindung setzen. Nicht zu vergessen, die Bekanntgabe des Deals solle in acht Tagen stattfinden, es bestehe also Zeitdruck ...

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