Erfolgreiche Klage gegen Tabledance-Bar

von Jannina Schäffer

Das Münchner Amtsgericht hat entschieden, dass ein Stripclub einem seiner Kunden 1575 Euro zurückzahlen muss. (Az. 274 C 5270/16).

Geklagt hatte der Gast einer Tabledance-Bar, der vor Gericht beteuerte, lediglich vier Bier und drei Lapdances bestellt zu haben. Daraufhin habe der Betreiber des Clubs einen vierstelligen Betrag von seinem Konto abgebucht.

Im Sommer 2015 hatte der Kläger das Lokal zusammen mit drei Bekannten besucht. Während des Besuchs habe er vier Bier für je 10 Euro und insgesamt drei Lapdances bestellt. Daraus hätte sich eine Gesamtsumme von 215 Euro ergeben. Tatsächlich abgebucht wurden aber 1.790 Euro. Neben 40 Euro für die Getränke wurden auf der Kreditkartenabrechnung Beträge von 550 Euro und 1.200 Euro ausgewiesen, die sich rückblickend nicht mehr erklären lassen.

Der Clubbetreiber verweigerte eine Rückzahlung, woraufhin der Gast vor Gericht zog. Der Betreiber der Tabledance-Bar hält es für möglich, dass der Gast außerdem Wein, Champagner und Prosecco bestellt habe. Hinzu käme ein „gewisses Rahmenprogramm“ ...

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