Kennzeichnungspflichten beim Influencer Marketing

Aktueller Beitrag zum Inluencer Marketing in der K&R

In einem aktuellen Beitrag in der Kommunikation und Recht (K&R) werden die wesentlichen Informationspflichten beleuchtet, die im Rahmen einer Influencer Marketing Kampagne insbesondere auf Youtube zu beachten sind.

Der Hype um das Influencer Marketing

Derzeit scheint das Influencer Marketing eines der Top Themen im Marketing zu sein. Täglich erscheinen neue Beiträge in Online Magazinen zu den Erfolgsquoten dieser vermeintlich neuen Werbemethode. Dabei basiert das Influencer Marketing auf einem altbekannten Prinzip: ein Star macht sich öffentlich stark für ein bestimmtes Produkt eines bestimmten Herstellers. Georges Clooney wirbt für Kaffeekapseln, Barbare Schöneberger für Kartoffelsalat und der Netzer wirbt für das beste Netz. Neu beim Influencer Marketing ist jedoch die Form der Ansprache, da die Influencer aufgrund ihrer „Herkunft“ eine gewisse Nähe zum Verbraucher suggerieren, was eine direktere Ansprache ermöglicht.

Kennzeichnungspflichten der Influencer

Durch diese Form der Ansprache verwischen aber regelmäßig die Grenzen zwischen einem normalen Youtube Video und Werbung für ein bestimmtes Produkt. Allerdings unterfällt der Influencer auf Youtube sowohl den Kennzeichnungspflichten aus dem Rundfunkstaatsvertrag (RStV) als auch aus dem Telemediengesetz (TMG). Denn der Influencer bietet auf seinem Youtube Kanal ein eigenständiges Telemedium im Sinne dieser beiden Gesetze an. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2 TMG muss der Influencer kommerzielle Ansprachen auf seinem Youtube Kanal klar und deutlich als solche kennzeichnen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK