Sicherheiten (I) – Eine kurze Einführung

Große und komplexe Anlagenbauprojekte erfordern valide Sicherungsmechanismen für die jeweilig involvierten Vertragsparteien. Der Auftraggeber benötigt für die grundlegende Planung und Realisierung des entsprechenden Anlagenbauvorhabens einen zuverlässigen Auftragnehmer und insbesondere finanzielle Absicherungen, vor allem für den Fall der Verspätung oder der Schlechterfüllung. Betrachtet man das Ganze aus Sicht des Lieferanten der jeweiligen Anlage, steht die finanzielle Leistungsfähigkeit seines Kunden im Vordergrund. Die meisten Sicherheiten sind bei der Inanspruchnahme durch den Begünstigten sofort „Cash-Flow-relevant“ und können Anlagenbauunternehmen in erhebliche und nachhaltig wirkende Bedrängnis bringen. Vor allem ist dies der Fall, wenn Liquiditätsengpässe entstehen, beispielsweise bei gleichzeitiger Ziehung mehrerer Sicherheiten.

Es wird schnell deutlich, dass im Rahmen der Verhandlung und Prüfung von Sicherheiten extreme Sorgfalt erforderlich ist. In die entsprechenden Überlegungen sind ebenfalls Versicherungslösungen einzubeziehen. Es besteht weiterhin das Risiko des „unfair calling“ oder der Ziehung eines Bonds aus politischen Gründen. In der Hinsicht kann man sich allerdings über einen Exportkreditversicherer oder ein Versicherungsunternehmen absichern ...

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