Falsch verbunden: Markenverstoß des Call Centers

Paradebeispiel Geschworenenverdikt v. Richterurteil

CK • Washington. Ein Call Center-Dienst bestellte zahlreiche Telefonbuch­ein­trä­ge mit dem Namen eines Satellitensen­der­an­bie­ters, nahm die An­ru­fe an, fil­ter­te diese nach An­bie­tern und lei­te­te po­ten­ti­el­le Kun­den an Wei­ter­ver­mitt­ler, die ihr dafür einen Mak­ler­lohn zahlten. In Exclaim Mar­keting LLC v. Di­rect­TV LLC unter­such­te die Sen­der­firma dieses von ihr uner­laub­te System mit Test­an­ru­fen, die das Call-Center mit einer Be­trugs­klage be­ant­wor­tete. Die Sen­der­fir­ma wi­der­klag­te wegen Mar­ken­ver­let­zung. Kun­den er­reich­ten nie den An­bie­ter selbst, son­dern waren ent­ge­gen ihren eige­nen Vor­stel­lungen nur mit Call Centern ver­bunden.

Das Revisionsurteil ist ein Paradebei­spiel für das Ver­hält­nis des Ge­schwo­re­nen­spruchs zum Richter­urteil, siehe auch Kochinke, Der US-Prozess. Die Jury sprach dem Call Center $760 ...

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