Erbauseinandersetzung – Probleme, Risiken, Lösungen

Erbauseinandersetzung – Probleme, Risiken, Lösungen

veröffentlicht am in der Kategorie Erbengemeinschaft auflösen

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  • Soll der Nachlass auseinandergesetzt werden, haben die Erben zunächst eventuelle Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern des Erblassers zu bedienen. Sie können Nachlasswerte verkaufen oder untereinander aufteilen. Will sich ein Miterbe nicht auf Streitigkeiten einlassen, kann er seinen Erbanteil auch verkaufen.

  • Ist eine Verständigung unter den Erben nicht möglich, kann mithilfe eines Mediators oder durch Vermittlung eines Notars außergerichtlich eine Einigung herbeigeführt werden.

  • Ist eine außergerichtliche Einigung nicht möglich, bleibt als Ultima Ratio die Erbauseinandersetzungsklage. Sie ist mit erheblichen Risiken belastet. Ihr Erfolg ist schwierig vorhersehbar.

  • Die Auseinandersetzung des Nachlasses kann auch ausgeschlossen sein, wenn noch nicht alle Erben oder Gläubiger feststehen oder der Erblasser Vorgaben für die Auseinandersetzung gemacht hat.

Erben mehrere Personen den Nachlass, bilden sie eine Erbengemeinschaft. Erbengemeinschaften sind Zwangsgemeinschaften und naturgemäß nicht auf Dauer angelegt. Jeder der Erben kann jederzeit die Auseinandersetzung verlangen. In letzter Konsequenz muss die Auseinandersetzung des Nachlasses mit der Erbauseinandersetzungsklage betrieben werden. Wer diesen Weg wählt, sollte wissen, welche Risiken damit einhergehen und mögliche Alternativen in Betracht ziehen.

Was bedeutet Auseinandersetzung des Nachlasses?

Auseinandersetzung bedeutet, dass die Erbengemeinschaft liquidiert wird ...

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