Marc rezensiert: Hannes Beyerbach – Die juristische Doktorarbeit

von Marc Gutte

Nach dem ersten juristischen Staatsexamen tritt bei vielen angehenden Juristen erstmalig Ernüchterung ein. Das viele Lernen gipfelte in den Klausuren und der mündlichen Prüfung und seit einer gefühlten Ewigkeit der Examensvorbereitung hat man nun wieder genügend Zeit für Gedanken um die „juristische“ Zukunft. Soll es direkt ins Referendariat gehen? Steht eine Auslandserfahrung verbunden mit einem LL.M. an? Oder möchte man die Fakultät noch nicht verlassen und liebäugelt stattdessen mit einer Doktorarbeit?

„Hannes Beyerbach – Die juristische Doktorarbeit“ möchte ich einen Ratgeber speziell für Doktoranden der Rechtswissenschaft sein. In der nachfolgenden Rezension möchte ich als „Betroffener“ von meiner Erfahrung mit dem Ratgeber berichten.

Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Franz Vahlen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Gut lesbarer Ratgeber…

Das Werk umfasst inklusive Sach- und Literaturverzeichnis 211 Seiten. Vollkommen ausreichend für einen Ratgeber – künstlich aufgeblähte Kapitel sucht man vergebens. Generell macht „Beyerbach – Die juristische Doktorarbeit“ einen sehr erfrischenden Eindruck: Das Layout beziehungsweise der Aufbau ist einladend gestaltet und kann durchaus als außerordentlich gelungen bezeichnet werden. Helle Seiten und regelmäßige Abschnitte sorgen dafür, dass nicht das Gefühl einer „Textwüste“ auftritt und der Lesefluss bei längerer Bearbeitung gestört wird. Einzig die Schriftgröße könnte etwas größer ausfallen.

Die Sprache ist erfreulich einfach. Es droht keine Gefahr des wiederholten Lesens eines – bei Juristen berühmt-berüchtigten – Schachtelsatzes.

… mit wissenschaftlichen Anspruch

„Beyerbach – Die juristische Doktorarbeit“ strotzt nur so von Verweisen und Fußnoten und ist gespickt mit Literaturhinweisen und Vertiefungsmöglichkeiten ...

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