Familienfreundlich – Bundesrat stimmt für Referendariat in Teilzeit

Für viele geht es nach dem erfolgreichen Bestehen des ersten Examens erst einmal in den Urlaub. Reisen, die lange auf der Agenda standen, aber wegen des teuren Reps und vor allem der aufwändigen Examensvorbereitung nicht zu realisieren waren, werden unternommen. Man belohnt sich für die Strapazen und erholt sich von Stress, Druck und Versagensängsten.
Warum dieser Zeitpunkt? Weil das (für die meisten nach dem ersten Examen folgende) Referendariat nicht die Möglichkeiten bietet. Präsenzzeiten, wechselnde Stationen, Pflicht-AGs, Klausuren. Der Plan ist voll und ehe man sich versieht, ist man Ende 20. Durch die mindestens siebenjährige juristische Ausbildung kann auch die Familiegründung oft zu kurz kommen.

Juristische Ausbildung lässt kaum Platz für wichtige Lebensentscheidungen

Die juristische Ausbildung lässt leider nicht viel Platz für eine individuelle Lebensplanung, wer sich entscheidet, früh eine Familie zu gründen, kann dies trotz Zuschüssen in manchen Bundesländern leider nur schwer realisieren.
Wer gerne in der Kanzlei, in der er schon als studentischer Mitarbeiter angefangen hat, bleiben möchte, kann das nur noch im Rahmen einer Nebentätigkeit verwirklichen – in manchen Bundesländern ist nicht einmal das möglich.
Was so schlimm klingt, ist eigentlich einfach zu begründen. Das Referendariat wird als eine Art “Vollzeitstelle” angesehen, deswegen gibt es dafür schließlich auch eine Unterhaltsbeihilfe ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK