Vergleich: Kühe werden mit GPS ausgestattet

von Stephan Weinberger

Vor einem Jahr klagte ein Ferienhaus-Vermieter in der Vorarlberger Gemeinde Zwischenwasser (Bezirk Feldkirch) gegen einen Landwirt, weil sich seine Gäste über den Lärm durch die Kuhglocken beschwerten. Nun hat man sich darauf geeinigt, die Kühe mit GPS auszustatten. Beide Seiten zeigten sich über den Vergleich zufrieden. Der Vermieter übernimmt die Anschaffungskosten, der Landwirt die Gerichtskosten.

Bereits im Sommer letzten Jahres trafen sich die Parteien vor dem österreichischen Bezirksgericht Feldkirch, um über die Frage zu streiten, ob Kuhglocken in einer Ortschaft wie Oberdafins in der Gemeinde Zwischenwasser ortsüblich sind – laut Gerichtsgutachten ist dies hier nicht unbedingt der Fall. Beim Kläger handelt es sich um einen Vermieter von Ferienwohnungen, der angab, die Tiere würden einen „Höllenlärm“ machen, wenn sie ihre Kuhglocken gegen eine blecherne Tränke schlagen, weil sie – nach seinen Angaben – kein Wasser bekommen würden. Er klagte gegen den Landwirt auf Unterlassung, weil Nachbarn und Feriengäste sich durch das Gebimmel gestört fühlten ...

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