Rezension: HGB

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: HGB

Baumbach / Hopt, Handelsgesetzbuch, 37. Auflage, C.H. Beck 2016

Von Richter als Notarvertreter Dr. Christian Schnabel, Schwäbisch Hall

Die erste Auflage erschien in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Seit der 31. Auflage aus dem Jahr 2003 ist das Werk auch in Beck-Online abrufbar, und seit 2006 wird es in einem zweijährlichen Turnus aktualisiert. Der Verlag will diesen etablierten Kommentar als eines von drei Werken verstanden wissen, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber zusammengehörend das Handelsrecht in seinen verschiedenen Facetten erläutern. Neben dem Baumbach/Hopt sind das der Kommentar zum Handelsvertreterrecht von Hopt und das Vertrags- und Formularbuch zum Handels-, Gesellschafts- und Bankrecht. Es wird mit zahlreichen Querverweisen geworben, die alle drei Bände entlasten sollen. Während die beiden anderen Werke, die hier nicht vorgestellt werden, soweit ersichtlich, noch nicht über Beck-Online zugänglich sind, wird sich dem einen oder anderen Nutzer die Frage stellen, ob er die gedruckte Ausgabe des Baumbach/Hopt überhaupt noch benötigt.

Nur knapp zwei Drittel der insgesamt 2686 Seiten sind der Kommentierung des Handelsgesetzbuches gewidmet, wobei die seehandelsrechtlichen Vorschriften ausgespart werden. Im zweiten und dritten Abschnitt des Buchs werden handelsrechtliche Nebengesetze und Vorschriften zum Handelsregister erläutert. Der vierte Abschnitt befasst sich unter der Überschrift „AGB und (nicht branchengebundene) Vertragsklauseln“ zunächst mit den Vorschriften des BGB zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Unter den nicht branchengebundenen Vertragsklauseln versteht der Kommentar im Wesentlichen die Incoterms 2010 der Internationalen Handelskammer ...

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