Arbeitnehmer verprasst Geld seines Chefs im Bordell

von Stephan Weinberger

Eigentlich sollte der 26-jährige Angeklagte für seinen Arbeitgeber größere Geldbeträge bei der Bank einzahlen. Doch stattdessen verprasste er die größeren Summen im Rotlichtmilieu. Seine Sexsucht lässt er mittlerweile in einer Psychotherapie behandeln. In Landsberg musste sich der Mann nun seinem Strafprozess wegen Unterschlagung in zwei zusammenhängenden Fällen stellen.

Die Augsburger Allgemeine berichtet über den außergewöhnlichen Fall: Aufgrund seiner Sexsucht soll der 26-jährige öfter Prostituierte aufgesucht haben und mit Geld bezahlt haben, dass ihm nicht gehört. In der Summe geht es um fast 17.000 Euro, die der ehemalige Angestellte eigentlich im Auftrag seines Chefs zu Bank hätte bringen sollen. Gegen Ende 2015 gab er für Liebesdienst etwa 500 Euro pro Woche aus, bis August 2016 wurde es immer mehr.

Aufgedeckt wurden die Taten vom Arbeitgeber, als dieser seine Kontoauszüge sichtete und schließlich Anzeige erstattete. Dem Arbeitnehmer war aufgetragen, Geldbomben mit Einnahmen vom Vortag – einmal fast 7000 Euro, beim anderen mal fast 10000 Euro – zur Bank zu bringen und einzuzahlen. Dort kam das Geld allerdings nie an ...

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