StMUV: Sehr gutes Wasserangebot in Bayern soll erhalten bleiben

StMUV: Sehr gutes Wasserangebot in Bayern soll erhalten bleiben

22. Dezember 2016 by Klaus Kohnen

Bayern reagiert mit einem Maßnahmenbündel auf den extremen Trockensommer 2015. Handlungsleitfaden dafür ist der neue Niedrigwasserbericht, den die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München vorlegte:

„Der Trockensommer 2015 war ein Vorbote des Klimawandels. Künftig werden auch Trocken- und Niedrigwasserperioden häufiger und extremer auftreten. Wir arbeiten an einem ganzheitlichen Niedrigwassermanagement, das auf den Säulen Vorsorge und Reaktion ruht. Mit langfristig angelegten Strategien und Maßnahmen sollen bereits im Vorfeld die Auswirkungen von Niedrigwasser minimiert werden. Ausgangspunkt ist die Analyse und Bewertung von Niedrigwasserrisiken. Dafür nehmen wir historische Ereignisse und den Klimawandel in den Blick.“

Bayern war zuletzt in den Jahren 1976, 2003 und 2015 von ungewöhnlicher Trockenheit und Niedrigwasser betroffen. Im Jahr 2015 beispielsweise betrug der Jahresniederschlag in Nordbayern 611 Millimeter, das entspricht nur rund drei Vierteln des Mittelwertes der vergangenen 30 Jahre. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat den Trockensommer 2015 deshalb intensiv analysiert und mit weiteren Trockenereignissen verglichen. Die Ergebnisse sind in dem Niedrigwasserbericht zusammengefasst.

Längere Trockenphasen haben Folgen für die Menschen, die Umwelt und auch für die Landwirtschaft. Deshalb soll das Wasserangebot in Bayern durch eine ganzheitliche Niedrigwasservorsorge flächendeckend in hervorragender Qualität erhalten bleiben ...

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