Keine Marzipantorte zu Weihnachten

von Christian Rolfs

Keine Marzipantorte zu Weihnachten von Prof. Dr. Christian Rolfs, veröffentlicht am 22.12.2016

Weihnachten kann ja so besinnlich sein. Es sei denn, der gewohnte Ablauf des Festes wird durch unerwartete Veränderungen von dritter Seite gestört. Zum Beispiel, weil der frühere Arbeitgeber die Marzipantorte nicht mehr schickt, die es sonst immer zum Fest gegeben hatte. Das schreit nach unzulässigem Widerruf einer langjährigen betrieblichen Übung und also nach Klage.

So in etwa hatte sich das wohl ein Betriebsrentner gedacht, der früher bei einem Kölner Lebensmittelhersteller beschäftigt war. Jahrelang hatte er zu Weihnachten eine Marzipantorte und 105 Euro erhalten (man darf vermuten, dass die Übung schon etwas älter ist und es früher mal 200 DM gab, die dann 2002 auf Euro umgestellt wurden). Im vergangenen Jahr war damit unvermittelt Schluss ...

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