Der Pilotenstreik der Lufthansa und die Rechte der Fluggäste

Die Piloten der Deutschen Lufthansa AG haben bereits zum 14. Mal gestreikt, um ihre arbeitsrechtlichen Forderungen durchzusetzen. 22 Prozent mehr Lohn für einen Zeitraum von fünf Jahren. Diese Forderung der Pilotenvereinigung Cockpit bezeichnet Lufthansa-Chef Carsten Spohr als „nicht machbar“.

Ein Streik des Cockpitpersonals ist sehr ärgerlich für die Fluggäste, vor allem wenn sich der Streik lediglich auf einige Tage bezieht, die allerdings kurzfristig bekannt gegeben werden.

Welche Rechte haben die Fluggäste gegenüber der Fluggesellschaft bei einem Streik?

1. Der Beförderungsanspruch bleibt trotz Streiks bestehen. Die Fluggesellschaft muss dafür sorgen, dass die Fluggäste entweder so wie gebucht oder zumindest so schnell wie möglich zu dem vorgesehenen Ziel befördert werden. Das kann durch Umbuchung auf andere Flüge im Rahmen des Konzerns aber auch durch Umbuchungen auf die Bahn oder Flüge anderer Fluggesellschaften geschehen. Sollte dies der Fluggesellschaft nicht gelingen, kann der Fluggast vom Beförderungsvertrag zurücktreten und den Ticketpreis zurückverlangen inklusive eines ggf. erforderlichen Rückflugs zum ersten Abflugort.

2. Während der Wartezeit am Flughafen auf Grund des Streiks hat der Fluggast einen Anspruch auf Betreuungsleistungen. Die Fluggesellschaft muss für Erfrischungen und Mahlzeiten und gegebenenfalls eine Hotelunterbringung einschließlich des Transfers dorthin sorgen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK