Der "gesetzliche Abfindungsanspruch" nach § 1a KSchG

von Christian Rolfs

Der "gesetzliche Abfindungsanspruch" nach § 1a KSchG von Prof. Dr. Christian Rolfs, veröffentlicht am 20.12.2016

Das hatte sich die Arbeitgeberin sicher anders vorgestellt: Anlässlich einer größeren Entlassungswelle hatte sie mit dem Betriebsrat eine als „Interessenausgleich“ bezeichnete Vereinbarung abgeschlossen. Nach deren Inhalt steht Arbeitnehmern, die von einer Kündigung betroffen sind, eine nach § 1a Abs. 2 KSchG zu berechnende Abfindung zu. Anschließend kündigte sie dem Kläger ordentlich aus betriebsbedingten Gründen und erteilte im Kündigungsschreiben folgenden Hinweis:

„Sie haben die Möglichkeit, sich gegen diese betriebsbedingte Kündigung zu wehren. Das müssen Sie nach dem Kündigungsschutzgesetz innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung tun ...Zum vollständigen Artikel


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