Kein Versorgungsausgleich nach krassem Fehlverhalten gegenüber dem Partner

Der Versorgungsausgleich ist der im Rahmen der Scheidung durchzuführende Ausgleich der erworbenen Rentenansprüchen und –Anwartschaften. Gemäß § 27 VersAusglG wird dieser dann nicht durchgeführt, wenn dies grob unbillig wäre. Das OLG Oldenburg hatte nun dieser Art gelagerten Fall zu entschieden.

Zum Fall:

Die 56 jährige Ehemann und der 64 jährige Ehefrau waren beinahe 20 Jahre verheiratet. Dann trennten sie sich und es kam zur Scheidung. Die Trennung brachte den Ehemann offensichtlich völlig aus der Bahn.

Dem Urteil lässt sich entnehmen, dass der Ehemann nach der Trennung in das Haus der Ehefrau einbrach und dort die Wände mit unschönen, gegen die Ehefrau gerichteten Beleidigungen besprühte. Anschließend setzte er das Haus in Brand. Dabei entstand ein horrender Sachschaden in Höhe von 37.000 EUR.

Zu einem späteren Zeitpunkt trafen die Eheleute noch einmal aufeinander ...

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