Minijobs 2017 – kleine Entlastung für kleine Betriebe im U1-Umlageverfahren

Für Betriebe, die am U1-Umlageverfahren teilnehmen, gibt es für Minijobber eine kleine Entlastung ab 1.1.2017. Denn ab Januar 2017 sinkt der Beitragssatz im U1-Umlageverfahren. Die Minijob-Zentrale senkt dann den U1 Beitragssatz von 1,0 % auf 0,9 %. Die Erstattungshöhe im U1-Umlageverfahren der Minijob-Zentrale bleibt unverändert bei 80 %.

Am U1-Umlageverfahren nehmen alle Betriebe teil, die nicht mehr als 30 anrechenbare Arbeitnehmer beschäftigen. Für diese Betriebe gilt ab 2017 der neue verminderte U1-Beitragssatz. Das U1-Umlageverfahren dient dazu kleineren Arbeitgebern einen Teil der Arbeitgeberaufwendungen im Rahmen der Entgeltfortzahlungspflicht zu erstatten. Bei der Minijob-Zentrale werden die Arbeitgeberaufwendungen zu 80 % des Bruttolohns bei Krankheit/Entgeltforzahlung erstattet.

Wie hoch ist überhaupt die Ersparnis 2017?

Durch die Verminderung des U1-Umlagesatzes sinkt der U1-Beitrag zur Minijob-Z19entrale bei 1.000 € Lohnkosten um 1 €. Bei einem Minijobber mit 450 € Bruttolohn ergibt sich somit eine Einsparung von 0,45 €.

Sie sehen, es handelt sich wirklich nur um eine kleine Einsparung.

So stellen Sie fest, ob Sie am U1-Umlagverfahren teilnehmen

Die Feststellung erfolgt grundsätzlich zum Beginn des Kalenderjahres für die Dauer des Kalenderjahres. Die einmalige Feststellung bleibt auch dann das ganze Kalenderjahr bestehen, wenn sich die Beschäftigtenzahl im Laufe des Kalenderjahres ändert. Es gilt: Ein Betrieb beschäftigt nicht mehr als 30 Arbeitnehmer, wenn er im vergangenen Kalenderjahr in mindestens 8 Kalendermonaten, die nicht zusammenhängend verlaufen müssen, nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigt hat.

Bei der Feststellung wird jeweils von der Zahl der am 1. des Kalendermonats Beschäftigten ausgegangen. Am U1-Ausgleichsverfahren nehmen auch Arbeitgeber teil, die ausschließlich Auszubildende beschäftigen ...

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