BR: AIA | Verordnung zum AIA verabschiedet zwecks Umsetzung des AIA ab 1. Januar 2017; Rechtsgrundlagen für AIA komplett

von Philipp Kruse
Der Bundesrat hat kürzlich die Verordnung zum Automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIAV) verabschiedet, welche auf den 1. Januar 2017 in Kraft treten wird. Diese dient der Umsetzung des Automatischen Informationsaustausches (AIA) ab ebendiesem Datum, in Verbindung mit den unten aufgelisteten übrigen Rechtsgrundlagen. Damit sind die Rechtsgrundlagen für die Umsetzung des AIA ab 1. Januar 2017 komplett.
"Die Verordnung enthält die Ausführungsbestimmungen des Bundesrates zum Bundesgesetz über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIAG). [Sie] benennt insbesondere weitere nicht meldende Finanzinstitute sowie ausgenommene Konten [betr. Anwälte und Notare siehe: Art. 8 AIAV] und regelt Einzelheiten in Bezug auf die Melde- und Sorgfaltspflichten der meldenden schweizerischen Finanzinstitute. […] Die Verordnung enthält zudem Ausführungsbestimmungen zu den Aufgaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV), zum Informationssystem sowie in ihrem Anhang die anwendbaren Alternativbestimmungen des OECD-Kommentars zum gemeinsamen Melde- und Sorgfaltsstandard für Informationen über Finanzkonten." (Medienmitteilung BR)
AIA-Partner der ersten Serie (ab 1.1.2017)
Bekanntlich wir die Schweiz den AIA mit folgenden Partnerstaaten und -Hoheitsgebieten ab 1. Januar 2017 umsetzen: 28 EU-Staaten (GB fraglich) und weitere 9 Länder und Hoheitsgebiete: Australien; Guernsey; Island; Isle of Man; Japan; Jersey; Kanada; Norwegen; Südkorea. Diese Liste ist abschliessend. Das Gesetzgebungsverfahren für den AIA mit diesen Staaten ist abgeschlossen. Die AIA-Länder der zweiten Serie werden im nachfolgenden Beitrag separat aufgelistet ...Zum vollständigen Artikel

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