Iurratio-Adventskalender Türchen 14: Herausgabeanspruch – die Gaben der drei Weisen

Weihnachten ist bekanntlich die Zeit der Besinnung, in der wir von dem hektischen Alltag eine Pause nehmen und uns den wirklich wichtigen Dingen widmen. Und wie könnte es anders sein, ist das selbstverständlich Jura. Also haben wir uns überlegt, dass wir den Aufruf zur Besinnung ernst nehmen und das Weihnachtsfest durch die magischen Augen eines fröhlichen Advokaten betrachten. Und da aller Anfang bewiesenermaßen schwer ist, bleiben wir einfach-halber direkt beim Weihnachtsfest genauer gesagt beim ersten seiner Art – die Geburt Jesus Christus. Der Sachverhalt ist ein wahrer Klassiker und Bestseller.

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Für alle Feiertagsfanatiker befindet sich der ungekürzte Text im „Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 1 – Jesus beginns“ samt Stammbaum, falls der Medicus zu trocken wird.
Falls ihr jetzt ein brennender Juckreiz empfindet, weil ihr noch keine Fallfrage gelesen habt, dann wisst ihr, dass der Geist der Jurisprudenz auf euch bereits gewirkt hat.

Josef nimmt die Gaben an sich. Jesus ist nun 18 und verlangt von Josef die Herausgabe der Gaben der Sternendeuter.

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