Fintech – verbessern und verändern

Fintech – verbessern und verändern

14. Dezember 2016 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Wissen

Einschlägige Gründermedien wie Deutsche-Startups.de lieben sie genauso wie die etablierte Wirtschaftspresse: die jungen Wilden der „Fintech“-Szene, die mit modernen Dienstleistungen eine vermeintlich behäbige Finanzbranche gehörig aufwirbeln. Hinter dem Modewort zeigt sich ein breites Spektrum innovativer Dienstleister – zu denen die AnwVS eigentlich nicht gehört, im Kern aber doch. Ein schneller Branchenüberblick.

Banken als Pioniere

In der Wortwahl und den Nuancierungen unterscheiden sich die Definitionen der einzelnen Medien, was unter „Fintech“ zu verstehen ist. Im Wesentlichen verstehen sie aber darunter junge, webbasierte Unternehmen, die auf neue digitale Technologien setzen, durch einen kundenbezogenen Service punkten wollen und – je nach Ansatz – einen mobilen Schwerpunkt haben. Ihnen allen gemein ist der Versuch, den bisherigen Finanzdienstleistungssektor zu verbessern und womöglich nachhaltig zu verändern.

Eine erste Welle dieser Entwicklung, lange bevor es den Ausdruck gab, war das Aufkommen der Direktbanken in der Frühphase bzw. zur Hochzeit der New Economy. Zu den Pionieren gehören u.a. die DAB Bank (Direkt Anlage Bank) 1994 als erster Discount-Broker gegründet, Consors (1994) als konsequentester Vertreter und die Netbank (1999) als erste reine Internetbank Deutschlands. Förderlich war im Oktober 1996 die Einführung des PostIdent-Verfahrens, bei dem sich zukünftige Kunden in einer Postfiliale identifizieren konnten – also ohne persönliches Kontakterfordernis in der jeweiligen Bank.

Weitere Innovationen kamen durch die 2003 gegründete und seit 2009 mit einer Vollbanklizenz ausgestattete Fidor Bank, die sich selbst als „älteste FinTech-Bank der Welt“ bezeichnet. Ihr Konzept des „Banking unter Freunden“ umfasst u.a ...

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