Nach dem Link-Urteil des LG Hamburg: Muster zur Haftungsfreistellung für Webseitenbetreiber

von Sebastian Dramburg

Kurz vor Jahresende hat das Landgericht Hamburg (Az. 310 O 402/16) noch die vermutlich kontroverseste Gerichtsentscheidung in 2016 gefällt: Ein Webseitenbetreiber mit Gewinnerzielungsabsicht haftet für eine Urheberrechtsverletzung auf einer anderen Webseite, wenn er darauf verlinkt.

Auf eine Bewertung der Entscheidung aus Hamburg verzichte ich an dieser Stelle und verwiese auf die bereits sehr umfangreichen und lesenswerten Beiträge von anderen Kollegen, bspw.:

  • Adieu freies Internet? – Gerichte verschärfen Haftung für Links, Sharing, Vorschaubilder und Embedding (FAQ) von RA Dr. Thomas Schwenke
  • Es ist (wieder) riskant, Links zu setzen von RA Thomas Stadler

  • Befürchtungen bestätigt: Erste Entscheidung in Deutschland nach EuGH-Urteil verschärft Linkhaftung auf netzpolitik.org

Zusammengefasst beruft sich das Hamburger Gericht auf eine Entscheidung des EuGH zur Linkhaftung und geht davon aus, dass kommerzielle Webseitenbetreiber durch das Verlinken haften, wenn auf der verlinkten Seite eine Urheberrechtsverletzung vorliegt.

Das Verlinken auf andere Webseiten mit urheberrechtlich geschützten Werken (Fotos, Texte, Songs, Grafiken, etc ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK