Insolvenz der FlexStrom-Gruppe: Die Klagewelle rollt an

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Im Juli 2013 wurden über die Gesellschaften der FlexStrom-Gruppe, namentlich der FlexStrom AG, der FlexGas GmbH, der Löwenzahn Energie GmbH und der OptimalGrün GmbH, die Insolvenzverfahren eröffnet (wir berichteten). Seit Mitte des letzten Jahres fordert der Insolvenzverwalter der Gesellschaften, Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger, Zahlungen zurück, die die Gläubiger zeitlich weit vor Stellung der Insolvenzanträge erhalten haben (wir berichteten).

Nun, kurz vor dem drohenden Eintritt der Verjährung der Anfechtungsansprüche am Ende des laufenden Jahres, wird die Sache ernst. Der Insolvenzverwalter hat begonnen, die Ansprüche gegen die Netzbetreiber, mit denen er sich nicht einvernehmlich einigen konnte, gerichtlich geltend zu machen. Einziger Trost: die Ansprüche, derer sich der Verwalter außergerichtlich berühmt hatte, sind betragsmäßig – soweit ersichtlich – erheblich reduziert worden.

Was ist zu tun?

Wer eine Klage des Insolvenzverwalters zugestellt bekommt, sollte in jedem Fall anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. In den meisten Fällen werden die vom Insolvenzverwalter geforderten Beträge über 5.000 Euro liegen, sodass im jeweiligen Prozess ohnehin Anwaltszwang herrschen wird. Man sollte juristisch sorgfältig prüfen lassen, wie die Verteidigungsaussichten stehen, und dann entscheiden, mit welchem Ziel der Prozess geführt werden kann ...

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