Hoffentlich kein weiterer runder Geburtstag: dringende Erhöhung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter

von Carola Rinker

Da laust mich doch der Affe, als ich in einer Randbemerkung im Handelsblatt lesen: Die Grenze für die Sofortabschreibung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern von 410 Euro netto wurde seit 1965 nicht mehr angehoben. Ehrlich gesagt, habe ich mir über diese Grenzen noch nie Gedanken gemacht. Ich bin sozusagen mit der 410-EUR-Grenze groß geworden.

Seitens der Arbeitsgruppe Wirtschaft und der Arbeitsgruppe Finanzen der SPD-Bundestagsfaktion wird eine Verdoppelung auf 800 EUR gefordert. Ehrlich gesagt: Eine solche Forderung wird aber auch einmal Zeit. Was kann man sich ein Unternehmer denn heute noch für 410 EUR netto für sein Unternehmen anschaffen? Heutzutage gibt man für ein Smartphone schon mehr aus. Sicherlich aber kann man sich weniger als 1965 kaufen, denn seit diesem Jahr gilt die 410-EUR-Grenze. Bereits bei der Einführung des Euro hätte man doch anstelle der genauen Umrechnung von damals 800 Deutschen Mark auf 410 Euro doch einfach nur die Währungseinheiten tauschen können.

Liebe Politik: Hört doch die Forderungen aus der Wirtschaft. Wie war das noch mit der Entlastung für Unternehmen? Hier wäre es doch einmal angebracht. Denn Unternehmen stellen Arbeitsplätze bereit und sollen Investitionen tätigen ...

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