Wiederholungsgefahr bei geingfügigen Vermögensdelikten

Das Bundesgericht weist das Obergericht des Kantons Aargau erneut in die Schranken und ordnet nach fast drei Monaten Haft direkt die Entlassung eines Untersuchungshäftlings an (BGer 1B_437/2016 vom 05.12.2016; vgl. zum gleichen Beschwerdeführer meinen früheren Beitrag). Das Bundesgericht qualifiziert den Haftgrund der Wiederholungsgefahr als „offensichtlich nicht erfüllt“.

Der Sachverhalt, der zur Anordnung von Haft wegen Wiederholungsgefahr (!) geführt hat, ist bemerkenswert. Hier die Darstellung des Bundesgerichts:

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führt gegen A. ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls (…), Hausfriedensbruchs (…) sowie geringfügigen Diebstahls (…). Sie verdächtigt ihn, am 28. August 2016 im Restaurant M ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK