Was passieren kann, wenn man beim Zugewinnausgleich nicht ehrlich ist…

Ehegatten können im Rahmen der Scheidung auf Wunsch einen Zugewinnausgleich durchführen lassen. Das OLG Hamm hat in einem kürzlich bekannt gewordenen Fall (Az.: 3 UF 47/15) erklärt, was passieren, wenn einer der beiden Ehegatten hierbei den anderen „betuppt“.

Zum Hintergrund

Der Zugewinnausgleich ist der Ausgleich zwischen den Vermögen der Ehepartner. Zur Bestimmung dieses Zugewinnausgleiches ist es erst einmal erforderlich, für jeden Ehegatten getrennt den während der Ehe erlangten Vermögenszuwachs zu bestimmen. Denn: Zugewinnausgleich bedeutet konkret, dass der Ehegatte, der in der Ehe mehr Vermögen als der andere erworben hat, die Hälfte dieser Differenz an diesen als Zugewinn zahlen muss. Hierzu werden zur Berechnung das Anfangs- und das Endvermögen zugrunde gelegt.

Zum Fall:

In vorliegenden Fall stritt sich ein ex-Ehepaar um den Zugewinnausgleich. Die Ehegatten hatten in der Ehezeit gemeinsam ein Einfamilienhaus errichtet. Nach der Trennung begehrte die Frau im Rahmen Scheidungsverfahren die Durchführung eines Zugewinnausgleichs ...

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