StMUV: Ganzheitlicher Hochwasserschutz an der schwäbischen Donau geplant

StMUV: Ganzheitlicher Hochwasserschutz an der schwäbischen Donau geplant

9. Dezember 2016 by Klaus Kohnen

Mit einem Gesamtpaket von über 30 Maßnahmen soll der Hochwasserschutz in der Region Schwaben deutlich verbessert werden. Dieses Ergebnis des Hochwasserdialogs stellte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in Donauwörth vor:

„In Zeiten des Klimawandels kommt das nächste Hochwasser mit Sicherheit. Deshalb verfolgt die Staatsregierung ein klares Ziel: Wir wollen in Bayern das Hochwasserrisiko minimieren. Für einen bestmöglichen Schutz der Menschen wollen wir eine Kette von Flutpoldern entlang der großen Flüsse errichten. Denn mit Flutpoldern können wir ganz gezielt die Notbremse ziehen, wenn ein Extremhochwasser auf uns zu läuft. Flutpolder sind unsere Festungen gegen Jahrhundertfluten.“

Allein an der Schwäbischen Donau wären im Fall eines extremen Hochwassers Werte von rund € 3 Mrd. gefährdet. Die neuen Pläne sehen nach dem Ergebnis des Hochwasserdialogs vor, von den ursprünglich angedachten fünf Flutpolder-Standorten nördlich der Donau nur den Standort Leipheim zu belassen. Hier gibt es besonders hohe lokale Schadenspotentiale. Gleichzeitig kommen auf der Südseite der Donau zwei neue Standorte bei Helmeringen und Neugeschüttwörth dazu. Diese sollen vorzugsweise auf öffentlichen Waldflächen oder in Bereichen errichtet werden, die schon heute weitgehend als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen sind.

Scharf: „Die Wasserwirtschaft wurde während des Dialogs mehrfach darum gebeten, an der schwäbischen Donau auch am südlichen Ufer nach möglichen Standorten zu suchen. Dieser Wunsch wurde aufgegriffen ...Zum vollständigen Artikel

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