Klage, weil Sofa keine 338 Kilo Körpergewicht trägt

von Jannina Schäffer

Weil eine Polstergarnitur unter der Last eines Ehepaares zusammenbrach, verlangten die Eheleute von einem Möbelhaus die Rückabwicklung des Kaufes und eine Nutzungsentschädigung.

Die Eheleute brachten zum Zeitpunkt des Geschehens gemeinsam 338 kg auf die Waage. Er wog im Sommer vor zwei Jahren 180 kg. Sie schaffte es zum Zeitpunkt des Kaufes auf 158 kg. Gemeinsam fuhr das Ehepaar in ein Möbelhaus im Bonner Umland, um sein Traumsofa zu kaufen. In einem Möbelhaus in Bornheim wurden sie schließlich fündig. Sie erstanden eine Polstergarnitur für 3500 Euro. Beim Kauf hatte das Ehepaar extra betont, aufgrund ihres Körpergewichts ein „besonders solides Modell“ zu benötigen. Ihnen wurde ein Exemplar der Marke „Oelsa“ empfohlen. Die Garnituren des mehr als 100 Jahre alten Traditionshauses seien laut der Verkäuferin besonders robust.

Doch schon in den ersten Wochen sackte die Sitzfläche des angeblich stabilen und hochwertigen Zweisitzers ab. Das Möbelhaus schickte auf die Beschwerde hin Monteure, die alles wieder reparieren konnten. Doch die Freude an der Reparatur währte nicht lange ...

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