Die Wirtschaftssituation in Japan

Japan weist für 2015 ein Handelsbilanzdefizit von 1,1 Mrd. US Dollar auf. Damit ist das Defizit von 2014 in Höhe von 138 Mrd. US Dollar deutlich reduziert worden.

Zu den Rekorddefiziten ist es seit dem Jahr 2011 gekommen. Sie haben ihre Ursache u.a. in der Katastrophe rund um das Kernkraftwerk Fukushima. Nachdem in Japan als Reaktion auf das Unglück alle Atomkernkraftwerke abgeschaltet worden sind, ist das Land von Öl und Gas abhängig gewesen. In Verbindung mit der Geldpolitik der Regierung Abe ist seitdem das Handelsbilanzdefizit sprunghaft angestiegen.

Nachdem das Wirtschaftswachstum im Jahr 2015 bei 0,5% lag, prognostiziert man für dieses Jahr ebenfalls ein Wachstum zwischen 03 % und 0,5 %. Darüber hinaus lässt auch eine Steigerung des Exports auf sich warten, denn eine erhebliche Anzahl von Firmen hat in den vergangenen Jahren die Produktion aus Japan heraus ins Ausland verlegt.

Inwieweit es die Regierung Japans schafft, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Strategie einer Fiskal- und Strukturreformpolitik durchgesetzt werden kann und Erfolge verzeichnet ...

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