Mangelnde Eignung der in einer Betreuungsverfügung benannten Person

Im vorliegenden Fall hatte der Betroffene eine notariell beurkundete Vorsorgevollmacht mit Betreuungsverfügung erstellt, nach der im Fall der Notwendigkeit einer Betreuerbestellung ausschließlich eine bestimmte Person zum Betreuer bestellt werden sollte. Gegen diese Person bestanden indes Bedenken hinsichtlich der Redlichkeit, insbes. aufgrund zahlreicher Barabhebungen vom Girokonto des Betroffenen, die - trotz mehrfacher Aufforderung - weder ausreichend erklärt noch belegt wurden. Die Anordnung der Betreuung und die Bestellung eines Berufsbetreuers waren danach veranlasst, weil es dem Wohl des Betroffenen entsprach. Einem eventuell entgegenstehenden Wunsch des Betroffenen habe daher keine Folge geleistet werden müssen ...

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