Jetzt also doch: beA startet (zumindest technisch)

Jetzt also doch: beA startet (zumindest technisch)

01. Dezember 2016 · Beitrag von Blog-Redaktion in den Kategorien: Allerlei, Allgemein

Die Freude war groß auf dem hiesigen Anwaltsmarkt: Nach jahre-, gefühlt sogar jahrzehntelangem Gezerre hat die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) das „zukunftsweisende Kommunikationssystem“ des „besonderen elektronischen Anwaltspostfachs“ (beA) am Montag in Betrieb genommen. „Endlich“, denkt die BRAK. „Zu früh“, sagen wir.

Achterbahn der Gefühle beA: Der Startschuss ist gefallen.

Das besondere elektronische Anwaltspostfach sorgt seit jeher für Schweißausbrüche (bei den Verantwortlichen), hohen Blutdruck (bei vielen kommenden Nutzern) und eine Achterbahn der Gefühle (bei allen Beteiligten).

Das mit der Achterbahn haben wir hier im Blog schon durchexerziert: Im August waren wir uns noch sicher, dass beA eine unendliche Anwaltsgeschichte ist. Rund einen Monat später setzten wir dank der frisch verabschiedeten „Rechtsanwaltsverzeichnis- und -postfachverordnung“ die Jubelmeldung „Das beA kommt wirklich“ ab; nur um einen Tag später mit dem Update „Wir waren zu optimistisch“ einen Gang runterzuschalten…

„Technischer Fortschritt hält Einzug in Rechtswesen“

Aber jetzt wird wirklich alles gut, schließlich hat die Bundesrechtsanwaltskammer am Montag in der 17. Pressemeldung des laufenden Jahres getitelt: Besonderes elektronisches Anwaltspostfach: Endlich geht’s los!

Ursächlich für diesen Schritt ist der AGH Berlin, der drei Tage zuvor am 25. 11.2016 zwei einstweilige Anordnungen aufhob, die die Inbetriebnahme des beA bislang verhinderten. „Wir sind sehr froh, dass alle rechtlichen Hindernisse nun aus dem Weg geräumt werden konnten“, so Kammerpräsident Ekkehart Schäfer direkt im ersten Absatz der PM ...

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