Wolf Theiss Round-Up: Unternehmen sollten sich rechtzeitig auf die EU-Datenschutz-Grundverordnng vorbereiten

Roland Marko

Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat weitreichende Auswirkungen auf das Datenschutzrecht der EU- Mitgliedstaaten. Österreichische Unternehmen sollten sich frühzeitig rüsten, empfahlen Datenschutz-Experten beim Wolf Theiss IP/IT Round-Up Dienstagabend.

Hohe Geldstrafen
Die DSGVO bringt eine weitgehende Vereinheitlichung des bisher durch die nationalen Datenschutzgesetze der 28 Mitgliedstaaten geregelten Datenschutzrechts. Nicht nur deshalb stand die Veranstaltung aber unter dem Titel „Paradigmenwechsel im Datenschutzrecht“: „Geldbußen von bis zu € 20 Millionen – statt bislang € 10.000-25.000 – oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes bei Datenschutzverletzungen: das sind die drohenden Konsequenzen, die eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit dieser Thematik erfordern“, sieht Roland Marko, Partner Wolf Theiss, Praxisgruppe IP/IT, Handlungsbedarf bei der heimischen Unternehmerschaft. Betriebliche Organisation, Geschäftsprozesse und Verträge müssten bis zur Anwendbarkeit der DSGVO am 25. Mai 2018 gesichtet und rechtzeitig an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden, erklärt Marko.

Wie Judith Leschanz, Leitung National Data Privacy, A1 Telekom Austria AG, betont, sei der Aufbau eines Datenschutzmanagmentsystems besonders wichtig

Datenschutz-Folgenabschätzung
Unternehmen müssen künftig eine Datenschutz-Folgenabschätzung erstellen, wenn sie z.B. neue Technologien einführen, die hohe Risiken für den Datenschutz natürlicher Personen zur Folge haben können. Bei einer Datenschutz- Folgenabschätzung sollen insbesondere Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des möglichen Risikos bewertet und geeignete technische und organisatorische Maßnahmen dagegen ergriffen werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK